Der Fraktionschef der FDP im Maximilianeum Martin Hagen zu Besuch in Neumarkt

Martin Hagen ließ es sich nicht nehmen Nils Gründer, Direktkandidat der FDP für die Bundestagswahl, in seinem Wahlkampf persönlich zu unterstützen. Die FDP Neumarkt lud zum Sommerfest und neben den zahlreichen Mitgliedern kam eine Vielzahl an Besuchern aus Gesellschaft und Wirtschaft, um mit dem aussichtsreichen Neumarkter Listenkandidaten zu diskutieren.

In seiner Begrüßungsansprache warb Gründer bei den Anwesenden für die Wahl der Freien Demokraten. „Wer für dieses Land eine verantwortungsbewusste Außen- und Sicherheitspolitik haben möchte, muss am 26.09. sein Kreuz bei den Freien Demokraten machen“, betonte Gründer.

Martin Hagen schloss sich in seiner Rede nahtlos dem Tenor an und zählte das vielfältige Politikversagen der Bundesregierung von der verzögerten Impfstoffbeschaffung bis zum Afghanistandesaster auf. Die kommende Regierung braucht eine liberale Handschrift, um die vielfältigen Probleme der Zukunft endlich anzugehen und gleichzeitig das Bestehen der Grundrechte für die Bürger sicherzustellen.

Weiter sei der Kampf für Chancengleichheit ein wichtiges Anliegen der FDP. In der Pandemie wurde überdeutlich, dass diese nicht gewährleistet sei. Benachteiligte Familien können die Unterrichtseinschränkungen eben nicht kompensieren, wie es besser gestellte Familien können. Die Konsequenz ist eine noch größere Schere im Bildungsniveau; besonders im Freistaat hängt der Bildungserfolg junger Menschen von den Bildungsgraden der Eltern ab. Die frühkindliche Bildung fängt bereits im Kindergarten an. So sollte das letzte Kindergarten Jahr ein verpflichtendes Jahr werden, so dass zum Schulbeginn für alle Kinder gleiche Startchancen herrschen.

Kernpunkt der kommenden Regierung wird der Klimawandel sein, der die größte Herausforderung der kommenden Jahrzehnte sein wird. Nur wenn Deutschland eine klimaschonende Modernisierung der Wirtschaft bei gleichzeitiger Wahrung des Wohlstandes gelingt, werden die aufstrebenden Industrieländer und Hauptproduzenten von CO2, wie China und Indien, einem solchen Beispiel folgen.

Er wies auf die fehlende Generationengerechtigkeit hin, die durch die massive Schieflage im Rentensystem und die drohende Überschuldung durch mangelhafte Nachhaltigkeit in der Finanzpolitik überdeutlich wird. „Wir hinterlassen den zukünftigen Generationen neben dem Klimawandel, zerstörte soziale Sicherungssysteme und Schuldenberge, wenn nicht liberale Vernunft in das Regierungshandeln Einzug hält“.

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